jk blog Das Leben aus den Augen von Jochen K.

8Jun/077

2 Tage mit Luise

Wie angekündigt haben wir uns am Mittwoch auf die 2-tägige Mini-Yucatan-Rundreise begeben. Wir waren sehr gespannt, was uns alles erwarten würde. Man weiss ja nie, mit was für Leuten man da so durch die Gegend reist. Um 7 Uhr und ohne Frühstück, wurden wir mit zwei anderen Gästen aus unserem Hotel abgeholt. Die Gruppe bestand aus 14 Personen (alles deutsche Pärchen, wir waren mit Abstand die Jüngsten), einem Busfahrer und der nicht mehr allzu frischen Reiseleitung. Wir nannten Sie einfach Luise ("Ich will Mett!!"). ;-)

Zusammen mit Luise teilten wir uns einen großen klimatisierten Reisebus, der uns als erstes zu einem Kloster in Ixmal brachte, das sogar schon Papst Johannes Paul II. besucht hatte. Nach einer kurzen Führung ging es sogleich zur Ausgrabungsstätte Uxmal. Die langen Fahrzeiten wollten wir eigentlich immer mit kleinen Nickerchen überbrücken, leider war dies nicht möglich. Luise´s penetrante und laute Stimme riss uns aus jeglichen Träumen.

Das war noch nicht das Schlimmste, wir bekammen nichts zu Essen!! Aus dem versprochenen Mittagessen wurde ein Abendessen um 18 Uhr. Soll heissen, elf Stunden nur Getränke. (Nicht, dass wir vom Fleisch fallen würden, aber der Magen knurrte trotzdem). Nachdem wir uns gestärkt hatten, schmissen wir unsere verschwitzten Körper noch in den Pool. Anschließend ging es nochmal zur Ausgrabungsstätte zurück, wo eine Licht-und Tonshow stattfand.

Das letzte Ziel von Tag 1, war dann die Stadt Merida, in der wir in einem kleinen netten Hotel übernachteten.

Drillinstructor "Luise" weckte uns schon um 6.30 Uhr. Aua! Nach einem zweistündigen Stadtrundgang, ging es sogleich weiter nach Chichen Itza, einer der grössten Ausgrabungsstätten Mexikos. Bei brütender Hitze kämpften wir uns mit Luise von Schattenplatz zu Schattenplatz. Die Pyramiden darf man aber leider nach mehreren Todesfällen nicht mehr besteigen. :-(
Die Tempelanlage selbst war trotzdem sehr beindruckend. Von da aus traten wir dann die fünfstündige Heimreise nach Cancun an. Total erschöpft kamen wir um 21.30 Uhr im Hotel an.

Unser Fazit:

Für uns hatte sich der Ausflug gelohnt, da man in kürzester Zeit viel Mayakultur erleben konnte. Zudem haben wir noch ein sehr nettes Pärchen aus Wuppertal kennengelernt, mit dem wir uns ständig über den Rest der Gruppe amüsiert haben. :-)

Hier eine kleine Bildergallerie:

Die restlichen Tage werden wir am Pool, Meer und beim Shoppen verbringen. Hasta la vista!

Wir freuen uns auf Euch, liebe Grüße
Eure Mexikaner Bettina und Jochen

P.S.: Tausend Dank, für die vielen Kommentare :-)

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3Jun/077

Viva la Mexico

Buenos Tardes oder Servus,

uns geht´s nach 6 Tagen Urlaub sehr gut hier. :-)

Als wir am Dienstag ankamen, waren wir ein wenig erschrocken, denn es regnete. Trotz des Regens hatte es aber über 30 Grad. Der Flug war problemlos und die elf Stunden vergingen sehr schnell.

Das Hotel ist riesig und man verläuft sich fast bei 5 Gebäuden und 1500 Zimmern. Das Ambiente ist angenehm, wobei die Hauptzielgruppe klar junge Menschen sind (75% besoffene Amis), was uns beide aber nicht weiter stört.
Kulinarisch stehen uns vom Steakhouse, über Sushi, Italienisch natürlich auch mexikanische Küche zur Verfügung. Alles sehr lecker und rund um die Uhr verfügbar. Bei den Getränken sind Daiquiris, Magheritas, Pina Colada und Bier unsere Favorites.

Hier ein Blick auf unseren Strand:

Unser Strand vorm Hotel

Was treiben wir so den lieben langen Tag?

Da das Wetter die ersten Tage nicht so berauschend war, haben wir die Einkaufszentren unsicher gemacht und haben viel gefaulenzt.

Damit es uns nicht zu langweilig wurde, haben wir am Freitag einen Adventure-Trip gemacht, den wir bei unserer sehr netten ITS-Reisedame gebucht haben. Die war recht happy, sich mit uns zu unterhalten, denn viele Deutsche gibt´s hier nicht.

Nun zur Tour:

Um 7:15 Uhr ging es auch gleich los, mit dem Kleinbus als erstes zum Schnorchelparadies. Unsere Gruppe bestand nur aus 5 Personen, zwei jungen Mexikanern/Spaniern, einem älteren Herrn aus dem Osten und uns, was die ganze Sache sehr angenehm gestaltete. Unser Tourguide war ein sehr netter und kleiner dicker Mexikaner, namens Mauricio.

Mit ihm zusammen paddelten wir mit Kajaks zum Riff ins Meer. Dort angekommen, hatten wir ca. 1 Stunde Zeit die Schönheiten des Meeres zu begutachten (wunderschöne Korallen, Rochen und auch viele blaue "Dories"). Happy, aber völlig entkräftet schafften wir es gerade noch ans Ufer. Dort konnten wir uns bei frischen Früchten, Joghurt mit Müsli und kühlen Getränken in Hängematten wieder erholen.

Nach dieser kurzen Pause, ging es mit dem Unimog in den Dschungel zu den Mayas. Mit der Schnorchelausrüstung bestiegen wir zwei Zenoten (unterirdische Süsswasserreservoirs) und gingen auf Erkundungstour. In einer der Höhlen schalteten die Guides einmal die Taschenlampen aus und es war stockduster. Faszinierend. :-)

Anschließend stärkten wir uns bei einem Original Mayamahl (lecker, aber hot!!!) und machten uns dann auf den Heimweg. Dies war ein ganz schön anstrengender, aber erlebnisreicher Tag. Hier noch 2 Bilder:

Karlstetters und Kajaks Ein deutsches Auto in Mexiko

Seit gestern brennt hier die Sonne richtig runter und wir pendeln zwischen Strand, Pool und den Bars. Prost !!

Nächte Woche haben wir noch ein größeres Abenteuer vor uns. Wir machen eine zweitägige Mini-Yucatan-Reise. Diese wird uns zu Klöstern, Tempelanlagen und zur größten Stadt Yucatans führen. Sprich, es gibt Kultur kompakt.

Wir haben uns wie immer sehr über Eure Kommentare gefreut. Das wars für Heute, wir gehen jetzt wieder einen Saufen. ;-)

Liebe Grüße Eure Mexikaner Bettina und Jochen

P.S.: Bis jetzt sind wir von Montezumas Rache verschont geblieben. Toi, toi, toi. ;-)

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29Mai/075

Wir sind dann mal weg ;-) Adiós

So, heut geht's los!

Flagge Mexico

14 Tage All-inkl. nach México, genauer gesagt ins Hotel Oasis Cancún.

Im Gegensatz zu den anderen Urlauben, haben wir eigentlich nicht geplant ein aktives Tagebuch zu führen, da das Laptop diesmal Zuhause bleibt. ;-)

Aber mal schauen, was die Hoteltechnik so hergiebt und was wir außer Faullenzen Berichtenswertes treiben, vielleicht gibt es ja doch den ein oder anderen Eintrag. Ab und zu Vorbeischauen, könnte sich demnach lohnen.

Aber wie heißts beim Lotto so schön: Ohne Gewähr ;-)

Macht's gut, in Persona sehen wir uns dann ab dem 13.06.2007 wieder. (Wir kommen nämlich nicht Dienstag, sondern erst Mittwoch Vormittag an)

Liebe Grüße
Die Karlstetters

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14Nov/0610

Naturschauspiel auf Maui (Teil 2) oder Frieren für Anfänger

Salve Germania,

kaum hatten wir uns einen Tag am Pool und im Meer erholt (übrigens das erste Mal, da wir zum einen auf den anderen Inseln nicht die Zeit hatten und es der Seegang für Nichtsurfer auch nicht zuließ), wollten wir noch mal ein spektakuläres Naturschauspiel erleben: Den Sonnenaufgang auf dem Haleakala Vulkankrater.

Dies bedeutete, dass wir um 2.30 Uhr! den Wecker stellen mussten und um 3 Uhr ging es auch gleich los. Nach ca. 1 Std und 30 min Autofahrt (angegeben waren im Reiseführer 2 - 2,5 Stunden) waren wir da und dass bei 3000 Meter Höhenunterschied. Dieser stand dem Temperaturunterschied in nichts nach, soll heißen, von ca. 30 Grad Celsius auf 5 Grad. Als kälteerprobte Bayern waren wir natürlich kleidungstechnisch vorbereitet, manch andere Touris jedoch nicht. Von der kurzen Hose, über Flip Flops bis hin zur Hotelzimmersteppdecke war alles geboten.

Der Sonnenaufgang war für ca. 6 Uhr geplant und bis 5.30 Uhr sah auch alles sehr gut (sternenklarer Himmel) aus. Doch dann kam der große Nebel, der alles vermasselte! Sagen wir fast alles. Als wir die Hoffnung auf ein erfolgreiches Spektakel schon fast aufgegeben und längst den Standort gewechselt hatten, klarte es etwas auf und wir konnten doch noch ein paar gute Bilder machen. Für die hatte sich das Aufstehen dann doch gelohnt. Aber seht selbst, wie es uns erging:

Bei unserer morgendlichen Rückfahrt ins Hotel, machten wir noch einen kurzen Zwischenstopp im Surferparadies Pa’ia. Bereits um 8 Uhr herrschte dort reges Treiben im Meer. Hier noch a sportliches Buidl:

Surfin U.S.A.

Völlig groggy legten wir uns im Hotel noch für zwei Stunden aufs Ohr. Danach ging es noch mal ne Runde an den Pool.

Am Abend war dann das versprochene Hula-Dinner angesagt. Während des leckeren Essens gab es immer wieder kurze Hula-Einlagen. Wir haben weder Kosten noch Mühen gescheut und präsentieren Euch (speziell der Männerwelt) sogar ein kurzes Video und Fotos. (Wer in der Arbeit keine Lautsprecher hat, einfach währenddessen auf den Tisch trommeln!)

###Randnotizen USA###

Als Deutsche waren wir hier eher in der Minderzahl, was ja nicht grundlegend schlecht ist. Natürlich wird man oft nach der Herkunft gefragt und wenn Sie dann hören man kommt aus Deutschland, was glaubt Ihr wohl fällt denen als erstes zu Deutschland ein: Deutsche Autos, Bier oder Oktoberfest?

Nein, es ist die Autobahn. Die kennen sogar das Wort im Deutschen (hört sich eher wie Odoban an). Dass wir kein Tempolimit haben, finden sie einfach geil.

@Serienjunkies: Besonders schmerzte uns beim abendlichen Durchzappen, dass von unseren Lieblingsserien (Lost und Desperate Housewives) schon die aktuellsten Staffeln laufen. Schnell weiterschalten und nicht hinsehen, lautete da die Devise.
Man will sich die Spannung ja nicht vorher nehmen lassen! ;-)

######

Übrigens sind wir heute von Maui nach Honolulu erster Klasse geflogen. Wir hatten ja noch jeder 200 Dollar Gutscheine wegen des Las Vegas Desasters und die wollten wir nicht verfallen lassen (die anderen Flüge sind nicht mit Hawaiian Airlines).
Leider dauerte der Luxus nur knappe 30 Minuten! Flugzeit.

Morgen heißt es dann "Bye, bye Hawaii" und ab nach Hause. Was sich schnell anhört, ist in Wirklichkeit eine halbe Odyssee. Wenn nichts schiefgeht (*bitte nicht lachen*), sieht unsere Heimreise so aus:

Start am Mittwoch, den 15.11. 13:40 Uhr Ortszeit Honolulu, voraussichtliche Rückkehr am Freitag, den 17.11. 8:00 Uhr Ortszeit München

Zwischenstopps in San Francisco (Aufenthalt 2,5 Stunden), New York (Aufenthalt knapp 9 Stunden) und Düsseldorf (nur 30 Minuten).

Reisedauer im Flieger (zeitzonenbereinigt) = ca. 19 Stunden

Gesamtreisedauer inkl. Aufenthalt (zeitzonenbereinigt) = ca. 31 Stunden *puh*
(und das in denselben Klamotten)
O-Ton Bettina :eek: : "Iiiee, wie eklig. Aber ist ja fast wie im Zeltlager!"

Zum Abschluss unseres Honeymoon-Blogs wollen wir uns natürlich mit einem großen "Mahalo" (hawaiianisch für Danke) bei allen Lesern, E-Mail-Schreibern und Kommentatoren verabschieden. Es war wieder ein Riesen-Spaß, mit Euch den Urlaub "zu verbringen". Wir freuen uns sehr darauf, euch wieder "in natura" zu sehen.

Mahalo!

Liebste Grüße
Eure Honeymooner

P.S.: Beim Shopping-Contest haben wir leider den genauen Überblick etwas verloren, es dürfte aber ungefähr Unentschieden stehen. (Daran wird wohl auch New York nichts mehr ändern.)

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12Nov/068

160 Meilen für NIX, Bier auf Hawaii & der Schädelspalter

Hi Folks,

how are you doing?

Das ist in etwa die Standardanrede, die man hier täglich mindestens 10-mal erfährt.

Jetzt sind wir also auf unserer letzten Insel (mit Gepäck) gelandet: Maui
Mann, wie die Zeit vergeht!

Die Überschrift lässt darauf schließen, dass seit dem letzten Eintrag, wieder einiges passiert ist. Aber der Reihe nach.

Wie schon im letzten Beitrag angekündigt, hatten wir uns ans andere Ende von Big Island begeben. Dabei ging aufgrund der enormen Entfernungen und "tollen" Straßen wieder fast ein ganzer Tag drauf. Aber die Mühe wurde wieder mit tollen Eindrücken belohnt.

Am Abend schalteten wir (zum ersten mal im Urlaub) einen Gang runter und nutzten das Badeparadies im Hotel aus. Natürlich durfte ein Besuch beim Hr. Jacuzzi (gell, Charly ;-)) nicht fehlen.

Am Tag darauf düsten wir sogleich nach Maui, wobei dazu noch zu sagen wäre, dass wir langsam keine Abflughallen mehr sehen können (inkl. den ständigen Security-Checks).
Auf Maui nahmen wir dann unseren letzten Mietwagen entgegen. Diesmal keinen Pontiac, sondern einen Chevrolet Impala, welcher sehr bequem ist, aber eine gewöhnungsbedürftige Lenkradschaltung - für die Automatik - hat.

Das Hotel ist sehr schön und liegt wieder direkt am Strand. Das Einzige was etwas nervt, sind die extrem langen Wege durchs Hotel (vom Parkplatz zum Zimmer ca. 8 Minuten). Dafür gibt es aber folgenden Ausblick von unserem Balkon:

Zimmer mit Ausblick auf Maui
Bei der Ankunft wurden wir sogar mit einem Golfwagen zum Zimmer gefahren! :-)

@alle Männer: Um Euch doch noch ein paar Hula-Baströckchen-Girls zu liefern, haben wir extra für morgen Abend eine Hula-Dinner-Show im Hotel gebucht. Hoffentlich können wir ein paar Bilder machen.

Gestern haben wir uns - wie bisher auf jeder Insel - wieder auf den Weg gemacht, die Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Die Eventmanagerin Bettina hatte einen Besuch in einem der größten Aquarien der USA und die Besichtigung der "Seven Pools" eingeplant. Für den gehobenen Preis von je 22$, bekamen wir aber viele Haie, Fischis und Schildkröten zu sehen.

Nach einem kurzen Mittagssnack machten wir uns dann auf, das abgelegene Ende (im Osten) mit seinem Naturschauspiel den "Seven Pools" zu besichtigen. Uns war klar, dass dies wieder mindestens 4,5 Stunden Autofahrt (Hin- und Zurück) und viele enge und kurvige Straßen bedeuten würde. Bisher wurden wir dafür aber immmer ausreichend belohnt.

Aber diesmal FEHLANZEIGE! :cry:

Da fährt man hunderte Kurven und über zig einspurige Brücken um dann festzustellen, dass der Zugang und die "Seven Pools" wegen des Erdbebens gesperrt sind. Diese hawaiiansichen Vollpfosten bringen original erst 2 Meilen davor ein Schild und eine Straßensperrung an. :x Anstatt 60 Meilen vorher darauf hinzuweisen.
Wir mussten also umdrehen und wieder gute 2 Stunden, über Stock und Stein, nach Hause fahren. Wenn andere Touris nicht so Schnarchzapfen wären (Überholen fast unmöglich), könnte man die Strecke auch in 1,5 Stunden schaffen.

Einzig ein wunderschöner Regenbogen konnte unsere Stimmung wieder etwas aufbessern.

Zu erwähnen sei noch, dass Bettina einen schmerzhaften "One nightstand" hatte. Nightstand heißt im Amerikanischen Nachttisch. Als Bettina die Lampe neben ihrem Bett anmachen wollte, knallte sie mit dem Kopf voll auf die Glasplatte. :oops:
Zum Glück gab es nur eine Beule und Kopfschmerzen. Sie ist wieder wohl auf.

Im Supermarkt haben wir wieder ein paar besondere Schmankerl zum Thema "Kein Bier auf Hawaii" entdeckt (man beachte auch die Preise):

Nach dem Gedönse gestern, gönnen wir uns heute einen Tag am Pool und am Strand.

Aloha
Eure Honeymooner

P.S.: Der FCB kanns ja doch noch. ;-)

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