Ich bin ja noch das versprochene Fallschirmsprung-Video schuldig, was ich natürlich (nicht minder stolz) nachreiche. An dieser Stelle möchte ich mich bei dem Flying Bones Team für das coole Video bedanken, welches ich ein bißchen gekürzt habe.
So, nun viel Spaß beim Anschauen (ca. 11 Minuten). (Kleiner Tipp: Für die, die bis zum Ende durchhalten, wartet noch ein lustiger Bonus-Clip)
Am Samstag war es mit knapp einjähriger Verspätung (war eigentlich ein Geschenk von Bettina zum 30. ;-) ) endlich soweit, ich wagte mich an meinen Fallschirm-Tandem-Sprung. Ich hatte mir ja was mit Adrenalin gewünscht.
Da das Wetter super mitspielte, fuhren Bettina, Jonas, Verena, Flo und ich gegen Mittag zum Flugplatz nach Tannheim, der in der Nähe von Memmingen liegt. Dort hatte ich um 13:00 Uhr bei den Flying Bones den Termin für meinen Tandem-Sprung. Vor Ort wurde ich sogleich sehr freundlich in Empfang genommen und durfte noch schnell das "Schriftliche" erledigen. Meine Größe stellte dann ein kleines organisatorisches Problem dar, weil mir der Overall in "L" leider zu klein war. Zum Glück fand sich dann doch noch das geeignete Outfit eine Nummer größer.
Dann war Trockenübung angesagt, sprich man übte mit dem Tandem-Master die Flug- und Landehaltung. Wie lustig das in der Theorie war, kann man an den dabei entstandenen Fotos sehen. Mein Tandem-Master war der etwas kleinere aber supernette Stefan Schröder, der den ganzen Sprung zusätzlich mit einer Handkamera auf Video festhielt. Und dann war es auch schon so weit.
Nach dem Anlegen des Gurtzeugs und der Lederkappe bestiegen wir mit einem anderen Tandem-Paar den kleinen Flieger, der uns in wenigen Minuten auf ca. 3500 Meter brachte. Bis auf ein leichtes Kribbeln war ich eigentlich sehr gelöst und neugierig gespannt. Im Flieger selbst hatten wir eine relativ klare Sicht bis zum Bodensse und den Alpen. Irgendwann machte dann das erste Pärchen den Anfang und öffnete die Austiegsluke und es wurde mit einem Schlag sehr laut und windig. Nachdem diese gesprungen waren, waren wir an der Reihe. Da man ja sehr eng verbunden ist und es sehr eng im Flieger war, mussten wir uns auf dem Hintern zum Ausstieg schieben.
Dann kam der Blick ins Freie und der flößt einem im ersten Moment schon Respekt ein. Aber da gab es kein Zurück mehr. ;-) Denn schön langsam schob Stefan von hinten mich immer weiter aus der Luke, während ich schön mein Hohlkreuz machte und den Kopf in den Nacken legte. Und plötzlich ging es in freiem Fall bergab.
Ein wirklich unbeschreibliches Gefühl von Schwerelosigkeit, Druck und Geschwindigkeit umfloß meinen Körper. Gesehen habe ich vom freien Fall leider nicht sehr viel, da die Brille beschlagen war und mir von unten in die Augen drückte, was jedoch egal war, da nach wenigen Sekunden (es waren wohl ca. 2.000 Meter!) der große Ruck kam. Natürlich ist man im ersten Moment erleichtert, wenn man merkt, dass der Fallschirm aufgegangen ist. Jetzt durfte ich auch die Brille abnehmen und den fantastischen Ausblick genießen.
Tandem Master-Stefan ließ mich für ein paar Minuten sogar den Schirm steuern, was sehr viel Spaß machte. Wenig später nahm er die Steuerseile zurück, denn wir begannen mit dem Landeanflug auf das Feld neben dem Flugplatz. Davor hatte ich ein wenig Bedenken, da man die Beine schön hoch nehmen muss um gemeinsam auf dem Popo landen zu können. Der Grund dafür war, dass der Gurt an dem Oberschenkeln enorm drückte und ich wenig Gefühl in den Beinen hatte. War aber alles halb so schlimm, denn wir legten beide eine professionelle Arschlandung hin (siehe Video unten).
Schon war der Spaß leider vorbei. Was aber bleibt, ist ein Gefühl von positiver Energie etwas Außergewöhnliches geschafft zu haben, was auf jeden Fall wiederholungsfähig ist.
Wieder am Platz angekommen bekam ich zum Schluß noch meine Skydiver-Urkunde überreicht.
Hier der Tag in Bildern und die Landung im Kurzvideo (das eigentliche Sprungvideo bekomme ich herst in ein zwei Wochen zugeschickt, wird aber 100% nachgereicht):
Natürlich möchte ich mich noch bei folgenden Menschen bedanken:
- bei Bettina, die mir dieses Erlebnis erst ermöglicht hat
- bei Tandem-Master Stefan, der uns sicher zu Boden brachte
- beim freundlichen und seriösem Flying Bones Team
- bei Verena und Flo, fürs Babysitten, Fotografieren und Filmen
Nach einem langen, aber unbeschreiblichen Tag im Krankenhaus, kann man den wohl schönsten und wichtigsten Blog-Eintrag meines Lebens nicht beginnen. :-)
Heute um 08.17 Uhr hat unser süßer Sohn Jonas das helle Licht der Welt erblickt. Nach ersten Untersuchungen ist er "pumperlgesund" und hat folgende Maße (siehe auch das Video):
Größe: 54 cm
Gewicht: 3670 Gramm
Kopfumfang: 37 cm
Bettina (Mama) hat den Kaiserschnitt tapfer und gut überstanden und kann sich diese Nacht hoffentlich einigermaßen erholen.
Von der ersten Sekunde hat uns der kleine Mann in seinen unwiderstehlichen Bann gezogen. Besonders nachdem er uns mit seinen liebevollen Kulleraugen angeblickt hat, überkamen uns tiefgehende Glücksgefühle, die ich jedem nur zu Empfinden wünschen kann.
Nun aber zum wichtigsten Teil des Blog-Eintrags, die Bilder und das Video vom Wiegen (Vorsicht! Enthält Nacktaufnahmen! ;-):
Wir freuen uns natürlich über jeden Besucher. Ruft mich aber vielleicht kurz am Handy an, um die Besuche ein wenig zu koordinieren. Vielen lieben Dank.
Das neues Jahr ist schon wieder einen Monat alt und ich habe es immer noch nicht geschafft, Bilder und Videos (außer dem KAPU-Video) vom Gruppenwochenende hochzuladen. Dem komme ich nun natürlich nach.
Nach vielen Jahren Pause fuhren wir Ende Dezember endlich mal wieder nach Rott am Inn, genauer gesagt Stöbersberg. Wer wissen will wo das liegt, bitte hier gucken:
Leider schrumpfte die Ausflugsgruppe diesmal - aufgrund von mehreren Ausfällen - auf 4 Leute. Das tat dem Spaß aber keinen Abbruch. Nach alter Tradition standen folgende Punkte auf der Tagesordnung: