Las Vegas Sprudel
Als kleine Erfrischung hier mal bewegte Bilder aus Vegas und zwar vom Bellagio.
Viel Spaß beim Schauen. :-)
Dieses Video widmen wir speziell Claudi. ;-)
Liebe Grüße
Die Zwei-Einhalb-Sprudler
PS: Shoppingzwischenstand ändert sich laufend, mit Führung für Bettina: 9:10:5 (J:B:W)
PSS: Über Bayern verliere ich mal besser kein weiteres Wort. :x
Bayern können feiern! Basta!
"Und wir haben den DFB-Pokal, und wir werden Deutscher Meister!" (und vielleicht holen wir auch den UEFA-Cup, aber nur vielleicht), so schallte es gestern nach spannenden und zuweilen grausamen 120 Minuten durch das Berliner Olympiastadion und Bettina und ich sangen lauthals mit.
Lange vorher machten wir uns standesgemäß gekleidet aber erst mal auf den Weg nach Berlin, sprich um 07.22 Uhr fuhr unser ICE vom Münchner zum Berliner Hauptbahnhof. Nach knapp 6 Stunden Fahrzeit am Bahnhof in Berlin angekommen, bemerkten wir schon ein leichtes schwarz-gelbes Übergewicht. Bayernfans waren eher die Ausnahme.
Schnurstracks brachten wir unser Gepäck ins Hotel (neues Best Western, sehr empfehlenswert) und machten uns noch ein bisschen in die Stadt auf. Alex inkl. Curry Wurst und Potsdamer Platz inkl. Sony Center ließen wir schnell hinter uns, da wir ja wenig Zeit hatten und noch Shoppen wollten. Nächstes Ziel war demnach der Ku’ Damm. Was wir aber dort zu sehen bekamen, hätten wir uns in den schlimmsten Alpträumen nicht vorstellen können. Kaum aus der U-Bahn standen wir mit einem Bein schon in der schwarzgelben Hölle. Hunderte von besoffenen und krakeelenden Fans belagerten Kneipen und den kompletten Platz der Gedächtniskirche (oder wir ein Dortmunder zu seinem Kumpel sagte "Bei det kaputte Kirche"). Weit und Breit waren wir zwei die einzigen in Rot. Kein schönes Gefühl. (Fotomachen habe ich mal lieber sein lassen). Auf schnellstem Wege ging’s noch ins KaDeWe und dann ab ins Hotel, noch die Tickets und Kameras holen.
Das Frauenfinale ließen wir aus Mangel an Begeisterung ( ;-) ) noch aus und fuhren kurz nach sechs mit der U-Bahn bis zum Olympiastadion. So um sieben standen wir dann vor dem Osttor bzw. auf der Fanmeile, die dort eingerichtet war. Wie ich mir schon dachte, konnten nicht alle BVB-Fans (bei der riesen Menge) eine Karte besessen haben. Dutzende standen mit Schildern "Suche Karte" vor den Einlasstoren, weitestgehend aber ohne Erfolg (leichte Schadenfreude kam auf).
Nach dem obligatorischen Sicherheitscheck machten wir einen kurzen Rundgang im Stadion und genehmigten uns noch Getränke und Hot-Dogs. Der Weg zu unseren Plätzen war dann aber beschwerlicher als gedacht. Hunderte von Leuten quetschten sich in den Eingang zu unserem Block P (der leider auch der Eingang zu Block O war). Warum alles so zähflüssig vorwärts ging? Es lag an der umständlichen und verwirrenden Beschilderung der Plätze und an den vielen nicht mehr ganz nüchternen Fans.
Endlich am Platz, war auch schon Showtime. Kurze Pre-Show, Einzug und Vorstellung der Mannschaften, Hymne und Gänsehaut. Im Stadion waren übrigens auch mehr BVBler, aber das konnte uns am Ende ja egal sein. ;-) Der Bayern-Block machte meiner Meinung nach auch recht gute Stimmung, trotz der zahlenmäßigen Unterlegenheit und den kalten Temperaturen.
Das Spiel selber lief die ersten 25 Minuten nahezu perfekt. Frühe 1:0 Führung und Feldüberlegenheit, was will man mehr. Aber ab dann ließen sie es wieder mal schleifen und brachten die Dortmunder wieder ins Spiel. Mir schwante zu diesem Zeitpunkt schon Böses.
Mit der Hoffnung auf ein 2:0 dachte ich, würden die Bayern wieder angriffslustig aus der Kabine kommen. Leider Fehlanzeige. So ab der 75. Minute begann das Zittern, da man das Gefühl nicht loswurde, die Bayern würden das Spiel im Schongang nach Hause bringen wollen. Dortmund aber mobilisierte noch einmal alle Kräfte und kam in der verdammten Nachspielzeit – so hart es klingt auch noch verdient – zum Ausgleich. Scheiße, bitte kein Elfmeterschießen!
Halb erfroren trieb Bettina noch zwei warme Kakaos auf und wir fieberten in die Verlängerung. Grazie Luca, blieb mir da noch zu sagen, als Du praktisch aus dem Nichts die wütende schwarzgelbe Meute zum Verstummen und uns zu ausgelassenem Jubel brachtest . Spätestens nach der Gelb-Roten für Kuba, war mir klar der Pokal gehört uns. Nochmals Glück gehabt! Aber was wäre die FCB-Pokal-Saison nur ohne Verlängerung gewesen. ;-)
Nach der Siegerehrung und zahlreichen Bierduschen auf dem Platz verließen wir die Stätte des Erfolges - gemächlichen Schrittes - Richtung U-Bahn, natürlich mit stolzgeschwellter Brust. Obwohl die meisten BVB-Fans schon lange vor uns das Stadion verlassen hatten, pilgerte noch ein großer Tross Gelb-Schwarzer hinter uns her. Wie man es ja von den Bayern kennt, war die Jubelstimmung – auch ob des Zustands als Minderheit – sagen wir mal eher dezent zurückhaltend. Das war sogleich der Anlass der meisten BVBler die wenigen Bayern-Fans anzupöbeln: "Ihr feiert ja gar nicht, also wenn wir gewonnen hätten aber dann..." ich spar mir den Rest. Dazu kann ich abschließend nur sagen, zum einen "Ihr weint ja auch nicht, obwohl ihr zurecht verloren habt!" Zum andern "Wir feiern schon, aber halt anders als tausende Lüdenscheid-Norder (A.d.R. so nennen die Schalker die Borussen) und zwar mit Bayrischer Gemütlichkeit!"
Also ich kann Euch sagen, Berlin war und ist eine Reise wert und vielleicht geht es noch nach Manchester. ;-)
Natürlich gibt es hier noch Bilder und ein ganz besonders Video-Schmankerl, das ich in der U-Bahn aufgenommen habe. Seht’s Euch an, ist Hit-verdächtig!
Ole ole
Bettina und der Bayen-Bazi
Ein Song für Bettina von Fettes Brot ;-)
Gestern Abend zufällig im Radio gehört, meine Frau war "not amused". ;-)
Aber seht selbst:
Trotzdem cooler Track, jemand Lust am 30.04. aufs Konzert zu gehen?
PES 2008 Real Life Kommentar mit Andre Siems
Wer kennt sie nicht die schönen Moderatorenfloskeln, die zu einem Fußballspiel gehören, wie Plörre und Bratwurst. Viele Phrasenschweine wurden damit schon indirekt gemästet. Sie sind häufig platt und schon tausendmal gehört. Ab und zu heben sich aber Sätze aus diesem Einheitsbrei heraus, was meist an dem im ersten Moment schwer zu verstehenden Inhalt liegt. Mit welchen halluzinogenen Stoffen solche Ergebnisse erreicht werden können ist mir noch ein Rätsel.
Aber was hat das mit PES zu tun?
Bei Computerspielen wird versucht die Realität so gut es geht rüber zu bringen. Da dürfen auch Kommentare nicht fehlen. Bei meinem Lieblings-Fußball-Game "Pro Evolution Soccer" sind für diese Abteilung seit einigen Jahren die Herren Wolf Fuss und Hansi Küpper zuständig, diese zwei hauen bei jeder Version einen Klassiker nach dem anderen raus. Mein absoluter Klassiker in der diesjährigen Version 2008 ist: "... Fußball ist kein Spiel der Konjunktive"
Aber wie wäre es, den Spieß einmal umzudrehen? Sprich, einen virtuellen Kommentar wird ins echte Leben zurückzubringen. Diese tolle Idee kam uns zusammen mit dem befreundeten Moderator Andre Siems während einer längeren PS3-Session auf der Sylvester-Hütte in Regen. Was ich nicht für möglich gehalten hatte, wurde am 13.01. auf Premiere Wirklichkeit, hier der Beweis:
Quelle: Premiere
Wirklich tolle und wiederholungsfähige Aktion, Andre ;-)







