Bye bye, Mai Thai
So, nun ist leider auch schon wieder Abreisetag. In wenigen Minuten werden wir abgeholt und dann geht’s von Koh Samui nach Bangkok, von da nach Abu-Dhabi und dann nach Minga, wo wir (alle Daumen drück) hoffentlich um 05:40 Uhr montagsfrüh landen werden.
Die letzten Tage waren mehr Entspannung als Action. Der Ablauf sah ungefähr so aus: Frühstück, Strand (Liege), Pool, Liege, Pool, mal Massage, frische Früchte, Liege, Pool, Duschen, feines Abendessen, Drinks, Bettchen.
Man möchte nichts anderes mehr tun. ;-)
Wie üblich zum Abschluss noch die Dinge, die wir vermissen werden:
- Entspanntes Frühstücken
- Freundliche Thais
- Die Aussicht aufs Meer
- Den kühlen Pool
- Sauberen Strand
- Sonne (wenn ich höre was in München für Wetter ist)
- Maiskolben und Ananas am Strand
- Die vielen netten Hunde
- Das Deutsch unseres Reisleiters Chai
- 7 Eleven
- billige Massagen
Und die, die wir nicht vermissen werden:
- Smog (auf dem Festland)
- Dreckige Strände (gerade in den Abendstunden)
- Fehlende Gehwege
- Frittierte Ratten und Käfer
- Den Gestank, dass einem der Mock hochkommt
- Den Straßenverkehr
- Ältere Herren und junge Thais
- Tucken, Tucken und nochmals Tucken
- Olivenkerne ;-)
Hier noch die letzten Impressionen
Liebste Grüße von Samui (wie der Insulaner sagt)
und nochmals tausend Dank für die vielen Kommentare und E-Mails
Bettina, Verena, Flo und der Bier-Buddha
Take me down to….
... Paradise City. Nun sind wir im Entspannungsteil unseres Urlaubs angekommen, nämlich in Koh Samui.
Vorher aber noch kurz die Zusammenfassung der letzten Tage.
Die letzten beiden Tage der Rundreise sind relativ kurz zusammengefasst, da wir die meiste Zeit im Bus verbracht haben, um die lange Strecke nach Bangkok zurück zu machen.
Dazwischen gab’s Besuche bei verschiedenen Tempeln (ich habe aufgegeben mitzuzählen, der wievielte), einem Wasserfall, einem soften Hahnenkampf (und süßen Hundewelpen), einer Orchideenfarm, einigen Tankstellen, Handwerksbetrieben (gääähn) und einem Hotel in der Provinz.
Alles in allem war der Ausflug eine tolle Erfahrung und für den Preis von 180 EUR/Person ein qualitatives Schnäppchen. Man sieht wirklich viel, braucht aber ausreichend Sitzfleisch für den Bus.
Kurz zum Wetter: Es hat durchschnittlich um die 30 Grad Celsius und die Schwüle ist auszuhalten. Hier auf Koh Samui gibt’s zwischendurch mal kurze Platzregen, die sind aber warm und angenehm. Wo kann man schon in Badehosen am Strand stehen bleiben, wenn es in Strömen pisst. ;-)
Der Flug nach Koh Samui war mal wieder verspätet, eine ganze Stunde mussten wir wieder von unserer Urlaubszeit abzwacken. Am Gate gab’s keine Informationen, wieso und warum. Da wurde das Thema irgendwie totgeschwiegen (wohl die asiatische Art, Problemen aus dem Weg zu gehen). Im Flieger wurden wir dann aufgeklärt, die Crew war im Bangkoker Berufsverkehr hängengeblieben, wo wir wieder den Bogen zum Verkehrsproblem in Bangkok gespannt hätten.
Aber Schwamm drüber, nun sind wir fast im Paradies. Ausschlafen, lecker Frühstücken, Massagen am Strand (sehr zu empfehlen), Chillen, Baden, Strandspaziergänge und Abends ein feines Mahl.
Der einzige Haken an der Sache ist, wir müssen wieder nach Hause. ;-)
Das Hotel "Iyara Beach" ist klein, aber sehr fein. Wir leben in den Tag hinein und schauen was die nächsten Tage noch bringen. Vielleicht schaffe ich noch einen Eintrag. Internetzugänge sind leider wieder spärlich gesät (und dann mit mauer Bandbreite), daher wird es das Fledermausvideo erst von Zuhause aus geben.
Hier aber erstmal die Best-of-Bilder der letzten Tage
Bis dann (mit Jack Johnson im Ohr)
Liebste Grüße von der Insel
Die entspannten 2+2
P.S.: Kurz nachdem ich diesen Beitrag vorgeschrieben hatte, kam es im edlen brasilianischen Restaurant zu einem unglücklichen Aufeinandertreffen zwischen einem bösen Olivenkern und Bettinas "Eins-Sechser"-Zahn. Verlierer war leider der Zahn, der sich leider von einem größeren Stück trennen musste.
Der Besuch beim Zahnarzt war aber vollkommen unproblematisch, eine nette Ärztin verpasste Bettina wieder ein einwandfreies Gebiss (für 1000 Baht = ca. 23 EUR!!!).
Naturschauspiel auf Maui (Teil 2) oder Frieren für Anfänger
Salve Germania,
kaum hatten wir uns einen Tag am Pool und im Meer erholt (übrigens das erste Mal, da wir zum einen auf den anderen Inseln nicht die Zeit hatten und es der Seegang für Nichtsurfer auch nicht zuließ), wollten wir noch mal ein spektakuläres Naturschauspiel erleben: Den Sonnenaufgang auf dem Haleakala Vulkankrater.
Dies bedeutete, dass wir um 2.30 Uhr! den Wecker stellen mussten und um 3 Uhr ging es auch gleich los. Nach ca. 1 Std und 30 min Autofahrt (angegeben waren im Reiseführer 2 - 2,5 Stunden) waren wir da und dass bei 3000 Meter Höhenunterschied. Dieser stand dem Temperaturunterschied in nichts nach, soll heißen, von ca. 30 Grad Celsius auf 5 Grad. Als kälteerprobte Bayern waren wir natürlich kleidungstechnisch vorbereitet, manch andere Touris jedoch nicht. Von der kurzen Hose, über Flip Flops bis hin zur Hotelzimmersteppdecke war alles geboten.
Der Sonnenaufgang war für ca. 6 Uhr geplant und bis 5.30 Uhr sah auch alles sehr gut (sternenklarer Himmel) aus. Doch dann kam der große Nebel, der alles vermasselte! Sagen wir fast alles. Als wir die Hoffnung auf ein erfolgreiches Spektakel schon fast aufgegeben und längst den Standort gewechselt hatten, klarte es etwas auf und wir konnten doch noch ein paar gute Bilder machen. Für die hatte sich das Aufstehen dann doch gelohnt. Aber seht selbst, wie es uns erging:
Bei unserer morgendlichen Rückfahrt ins Hotel, machten wir noch einen kurzen Zwischenstopp im Surferparadies Pa’ia. Bereits um 8 Uhr herrschte dort reges Treiben im Meer. Hier noch a sportliches Buidl:
Völlig groggy legten wir uns im Hotel noch für zwei Stunden aufs Ohr. Danach ging es noch mal ne Runde an den Pool.
Am Abend war dann das versprochene Hula-Dinner angesagt. Während des leckeren Essens gab es immer wieder kurze Hula-Einlagen. Wir haben weder Kosten noch Mühen gescheut und präsentieren Euch (speziell der Männerwelt) sogar ein kurzes Video und Fotos. (Wer in der Arbeit keine Lautsprecher hat, einfach währenddessen auf den Tisch trommeln!)
###Randnotizen USA###
Als Deutsche waren wir hier eher in der Minderzahl, was ja nicht grundlegend schlecht ist. Natürlich wird man oft nach der Herkunft gefragt und wenn Sie dann hören man kommt aus Deutschland, was glaubt Ihr wohl fällt denen als erstes zu Deutschland ein: Deutsche Autos, Bier oder Oktoberfest?
Nein, es ist die Autobahn. Die kennen sogar das Wort im Deutschen (hört sich eher wie Odoban an). Dass wir kein Tempolimit haben, finden sie einfach geil.
@Serienjunkies: Besonders schmerzte uns beim abendlichen Durchzappen, dass von unseren Lieblingsserien (Lost und Desperate Housewives) schon die aktuellsten Staffeln laufen. Schnell weiterschalten und nicht hinsehen, lautete da die Devise.
Man will sich die Spannung ja nicht vorher nehmen lassen! ;-)
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Übrigens sind wir heute von Maui nach Honolulu erster Klasse geflogen. Wir hatten ja noch jeder 200 Dollar Gutscheine wegen des Las Vegas Desasters und die wollten wir nicht verfallen lassen (die anderen Flüge sind nicht mit Hawaiian Airlines).
Leider dauerte der Luxus nur knappe 30 Minuten! Flugzeit.
Morgen heißt es dann "Bye, bye Hawaii" und ab nach Hause. Was sich schnell anhört, ist in Wirklichkeit eine halbe Odyssee. Wenn nichts schiefgeht (*bitte nicht lachen*), sieht unsere Heimreise so aus:
Start am Mittwoch, den 15.11. 13:40 Uhr Ortszeit Honolulu, voraussichtliche Rückkehr am Freitag, den 17.11. 8:00 Uhr Ortszeit München
Zwischenstopps in San Francisco (Aufenthalt 2,5 Stunden), New York (Aufenthalt knapp 9 Stunden) und Düsseldorf (nur 30 Minuten).
Reisedauer im Flieger (zeitzonenbereinigt) = ca. 19 Stunden
Gesamtreisedauer inkl. Aufenthalt (zeitzonenbereinigt) = ca. 31 Stunden *puh*
(und das in denselben Klamotten)
O-Ton Bettina :eek: : "Iiiee, wie eklig. Aber ist ja fast wie im Zeltlager!"
Zum Abschluss unseres Honeymoon-Blogs wollen wir uns natürlich mit einem großen "Mahalo" (hawaiianisch für Danke) bei allen Lesern, E-Mail-Schreibern und Kommentatoren verabschieden. Es war wieder ein Riesen-Spaß, mit Euch den Urlaub "zu verbringen". Wir freuen uns sehr darauf, euch wieder "in natura" zu sehen.
Liebste Grüße
Eure Honeymooner
P.S.: Beim Shopping-Contest haben wir leider den genauen Überblick etwas verloren, es dürfte aber ungefähr Unentschieden stehen. (Daran wird wohl auch New York nichts mehr ändern.)
160 Meilen für NIX, Bier auf Hawaii & der Schädelspalter
Hi Folks,
how are you doing?
Das ist in etwa die Standardanrede, die man hier täglich mindestens 10-mal erfährt.
Jetzt sind wir also auf unserer letzten Insel (mit Gepäck) gelandet: Maui
Mann, wie die Zeit vergeht!
Die Überschrift lässt darauf schließen, dass seit dem letzten Eintrag, wieder einiges passiert ist. Aber der Reihe nach.
Wie schon im letzten Beitrag angekündigt, hatten wir uns ans andere Ende von Big Island begeben. Dabei ging aufgrund der enormen Entfernungen und "tollen" Straßen wieder fast ein ganzer Tag drauf. Aber die Mühe wurde wieder mit tollen Eindrücken belohnt.
Am Abend schalteten wir (zum ersten mal im Urlaub) einen Gang runter und nutzten das Badeparadies im Hotel aus. Natürlich durfte ein Besuch beim Hr. Jacuzzi (gell, Charly ;-)) nicht fehlen.
Am Tag darauf düsten wir sogleich nach Maui, wobei dazu noch zu sagen wäre, dass wir langsam keine Abflughallen mehr sehen können (inkl. den ständigen Security-Checks).
Auf Maui nahmen wir dann unseren letzten Mietwagen entgegen. Diesmal keinen Pontiac, sondern einen Chevrolet Impala, welcher sehr bequem ist, aber eine gewöhnungsbedürftige Lenkradschaltung - für die Automatik - hat.
Das Hotel ist sehr schön und liegt wieder direkt am Strand. Das Einzige was etwas nervt, sind die extrem langen Wege durchs Hotel (vom Parkplatz zum Zimmer ca. 8 Minuten). Dafür gibt es aber folgenden Ausblick von unserem Balkon:
Bei der Ankunft wurden wir sogar mit einem Golfwagen zum Zimmer gefahren! :-)
@alle Männer: Um Euch doch noch ein paar Hula-Baströckchen-Girls zu liefern, haben wir extra für morgen Abend eine Hula-Dinner-Show im Hotel gebucht. Hoffentlich können wir ein paar Bilder machen.
Gestern haben wir uns - wie bisher auf jeder Insel - wieder auf den Weg gemacht, die Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Die Eventmanagerin Bettina hatte einen Besuch in einem der größten Aquarien der USA und die Besichtigung der "Seven Pools" eingeplant. Für den gehobenen Preis von je 22$, bekamen wir aber viele Haie, Fischis und Schildkröten zu sehen.
Nach einem kurzen Mittagssnack machten wir uns dann auf, das abgelegene Ende (im Osten) mit seinem Naturschauspiel den "Seven Pools" zu besichtigen. Uns war klar, dass dies wieder mindestens 4,5 Stunden Autofahrt (Hin- und Zurück) und viele enge und kurvige Straßen bedeuten würde. Bisher wurden wir dafür aber immmer ausreichend belohnt.
Aber diesmal FEHLANZEIGE! :cry:
Da fährt man hunderte Kurven und über zig einspurige Brücken um dann festzustellen, dass der Zugang und die "Seven Pools" wegen des Erdbebens gesperrt sind. Diese hawaiiansichen Vollpfosten bringen original erst 2 Meilen davor ein Schild und eine Straßensperrung an. :x Anstatt 60 Meilen vorher darauf hinzuweisen.
Wir mussten also umdrehen und wieder gute 2 Stunden, über Stock und Stein, nach Hause fahren. Wenn andere Touris nicht so Schnarchzapfen wären (Überholen fast unmöglich), könnte man die Strecke auch in 1,5 Stunden schaffen.
Einzig ein wunderschöner Regenbogen konnte unsere Stimmung wieder etwas aufbessern.
Zu erwähnen sei noch, dass Bettina einen schmerzhaften "One nightstand" hatte. Nightstand heißt im Amerikanischen Nachttisch. Als Bettina die Lampe neben ihrem Bett anmachen wollte, knallte sie mit dem Kopf voll auf die Glasplatte. :oops:
Zum Glück gab es nur eine Beule und Kopfschmerzen. Sie ist wieder wohl auf.
Im Supermarkt haben wir wieder ein paar besondere Schmankerl zum Thema "Kein Bier auf Hawaii" entdeckt (man beachte auch die Preise):
Nach dem Gedönse gestern, gönnen wir uns heute einen Tag am Pool und am Strand.
Aloha
Eure Honeymooner
P.S.: Der FCB kanns ja doch noch. ;-)





